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Als Geschäftsführer der Upstalsboom-Gruppe mit rund 750 Mitarbeitenden entwickelte Bodo Janssen den „Upstalsboom-Weg“: eine Kultur von Achtsamkeit, Selbstverantwortung und gelebter Wertschätzung. Er schreibt Bücher, hält Vorträge und berät zu Sinn, Vertrauen und Entwicklung – stets aus eigener Erfahrung heraus. Im Interview spricht er darüber, wie Angst zur Lehrerin werden kann.

U\W: Herr Janssen, Sie haben als junger Mann eine Extremerfahrung durchlebt, Ihre Entführung. Welche Gefühle von Angst haben sich da am tiefsten in Ihr Herz geschrieben?

Bodo Janssen: Zuerst war es die Angst, nicht verstanden zu werden. Ich war überzeugt, dass ein Irrtum vorliegt. Wer sollte mich denn entführen wollen? Im weiteren Verlauf kam die existenzielle Angst dazu: die Angst, das Leben zu verlieren.

Diese beiden – nicht verstanden zu werden und zu sterben – haben sich damals eingebrannt.

 

Gab es Phasen in Ihrem Leben, in denen Sie dachten: „Diese Angst werde ich nie wieder los“?

Janssen: Das ausdrückliche Gefühl „Ich habe Angst“ war mir lange gar nicht bewusst. Vieles wirkte unterschwellig: Verhalten, das ich erst später als Ausdruck von Angst erkannt habe. Ich habe nach der Entführung äußerlich einfach weitergemacht, nur intensiver. Eine Flucht ins Außen: Ich nenne das „Versuchung“. Man sucht im Unglück etwas, das glücklich macht, endet aber nicht in Erfüllung, sondern in Erschöpfung. Dieses Muster habe ich Jahre nicht bemerkt.

 

Worin zeigte sich diese Flucht konkret?

Janssen: In „Sex, Drugs und Rock’n’Roll“, in Aufmerksamkeitssuche, in Wettbewerb.

Ich definierte mich stark über Äußeres: Fitness, Aussehen, Leistung. Das war die Daseinsebene des Habens, Aufmerksamkeit haben, Anerkennung haben. Spirituell gesprochen: eine zunehmende Entfremdung von dem, wer ich wirklich bin. Wettbewerb kann, wie der deutsche Soziologe Hartmut Rosa beschreibt, entfremden, und genau so habe ich es erlebt.

 

Was hat die Wende ermöglicht?

Janssen: Zuerst die Begegnung mit meiner Frau. Sie war der erste Mensch, der durch meine Fassade sah und mich nahm, wie ich bin. Das fühlte sich an wie Homecoming. Der zweite Einschnitt kam 2010: Eine Mitarbeiterbefragung ergab, dass man sich im Unternehmen einen anderen Chef wünschte. Das saß. Daraufhin ging ich ins Benediktinerkloster, um Führung zu lernen. Und ich lernte: Führung beginnt bei sich selbst. Anselm Grün formulierte es so: „Nur wer sich selbst führen kann, kann auch andere führen.“ Also stellte sich die Frage: Wohin will ich mich führen? Das war der Einstieg in Selbstführung.

 

Kann Angst eine Lehrerin sein?

Janssen: In jedem Fall! Wenn wir unterscheiden zwischen realer und psychologischer Angst.

Ich habe erlebt, wie Angst Verhalten erzeugt, das wieder Angst hervorruft. Nach dem Tod meines Vaters 2007 spürte ich die Angst, nicht zu genügen, der Verantwortung nicht gerecht zu werden. Ich saß dann plötzlich in einem viel zu großen Büro und war mit der Angst der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konfrontiert, dass das Unternehmen ohne den Gründer nun wohl untergehen würde.


Dieser Artikel erschien in der Ursache\Wirkung №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

UW Cover 134 Keine Angst vor der Angst


 

Wie sind Sie mit dieser Situation umgegangen?

Janssen: Aus Angst vor Kontrollverlust entwickelte ich ein strenges Managementsystem. Der Umsatz stieg und auch die Qualität unserer Dienstleistungen, aber Menschen gingen. In der Retrospektive wurde deutlich: Mein Bedürfnis nach Kontrolle schuf im Unternehmen die Angst bei den Menschen, nicht mehr bedeutsam zu sein.

Angst ist gefräßig, sie steckt an.

Ich muss mir Angst und ihre Folgen bewusst machen. Viktor Frankl, österreichischer Neurologe und Psychiater, nennt drei Urquellen der Angst: Schuld, Leid, Tod. Das Leben enthält alle drei. Statt zu fliehen, können wir lernen, mit ihnen zu leben und daran zu reifen.

 

 

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Hendrik Hortz

Hendrik Hortz

Frank Hendrik Hortz, Religionswissenschaftler (studierter ev. Theologe und Philosoph), Journalist und Publizist; Herausgeber und Chefredakteur der Ursache\Wirkung.