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Achtsamkeit & Meditation

Was wäre Meditation ohne die Stille? Schon möglich, aber wahrscheinlich nicht so beglückend. Es ist früher Morgen, alles schläft noch. Ich gehe zu meinem Meditationsplatz und schließe die Augen. Stille singt in meinen Ohren.

Weit hinten am Horizont rollt ein Zug Richtung Stadt. 

Mein Atem kommt und geht, dehnt sich wohlig aus in den schwach beleuchteten Raum, der hier und dort von leisen Geräuschen markiert wird.

 Ich höre meinen Magen grummeln. Die Nachbarskatze kratzt an der Haustür. Ein Flugzeug steigt auf Richtung Skandinavien.

Was wäre Meditation ohne die Stille? Schon möglich, aber wahrscheinlich nicht so beglückend.

Sie ist Nahrung für mich.

Sie lädt mich ein, in mich hineinzulauschen und in einer Weise mit mir zu sein, die mich tief ankommen lässt, dort unten am Grund meines Seins, in der Wortlosigkeit.

Da findet alles seinen Platz.

Stille gibt Kraft

Sie richtet mich auf und wirkt entspannend, sie er weckt und erlöst.

Sie ist verbunden mit Kreativität und grenzenlosen Möglichkeiten.

Und – auch das finde ich erfreulich – sie wirkt sogar konsumhemmend. Deshalb werden wir laut Frau Dr. Google beim Einkaufen mit Musik berieselt. Sie vermutet auch, dass bereits zwei Minuten täglich in bewusster Stille den Blutdruck senken und den Schlaf verbessern.

Oft begegnen mir Menschen, die sich vor der Stille fürchten. Wenn alle äußeren Reize wegfallen, öffnet die Stille die Türen zu Empfindungen und Emotionen, die belastend sind und lieber verdrängt werden.

Man kommt dann ins Grübeln und erlebt sie als einen bedrohlich dunklen Abgrund, in den man hineingerissen werden könnte, oder als ein Ungeheuer, gegen das unablässig gekämpft werden muss, mit dem Handy vor der Nase und einem pausenlos plappernden Geist, mit nagenden Sorgen, die sich immerzu im Kreis drehen.

Niemals endende Gedankenströme werden unbewusst gefüttert, damit nur keine Ruhe einkehren kann, denn das allseitige Schweigen weckt vielleicht Erinnerungen an die Eltern am Mittagstisch, die nach einem Streit eisig die Kinder auffordern, den Mund zu halten. Eltern, die mit dem Verweigern von Kommunikation ihre Kinder bestrafen, manchmal tagelang.

Bei diesen Kindern werden im Erwachsenenalter dann schwierige Gefühle von Verlassenheit und Ohnmacht wachgerufen.

Stille erscheint ihnen wie die Ruhe vor dem Sturm oder wie der Moment nach dem krachenden Zusammenstoß – gefährlich und unheilvoll.

Wir können alles in sie hineinprojizieren und ihr jeden Stempel aufdrücken.

Sie wehrt sich nicht.

Sie nimmt es gelassen hin.

Sie sagt: „Schau nur, ich bin ganz einfach, harmlos, immer gegenwärtig, bei genauem Hinhören sogar im größten Getümmel vorhanden.“

Stille ist ein Zuhause

Nichts ist für mich schöner als die samtige, gedankenfreie, grenzenlose Stille. Nichts nährt mich tiefer als die innere Sammlung, die in dieser entsteht.

Sitzen und gehen, einatmen und ausatmen, die Welt dreht sich, Licht und Dunkel wechseln, Klangfarben tanzen um mich her um und meine Stille ist breit, dunkel und satt.


Dieser Artikel erschien in der Ursache\Wirkung №. 130: „Stille"

130 cover


 

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Marie Mannschatz

Marie Mannschatz

Marie Mannschatz hat mehr als zwei Jahrzehnte in freier Praxis als Gestalt- und Körpertherapeutin gearbeitet. Sie praktiziert Vipassana-Meditation seit 1978 und wurde in den neunziger Jahren von Jack Kornfield zur Lehrerin ausgebildet.Marie Mannschatz lebt in Schleswig-Holstein und lehrt in Europa ...
Kommentare  
# Birgit Junior 2025-09-08 20:43
Hallo Marie,
mir fällt es sehr schwer abzuschalten .
Selbst jetzt im Urlaub brauchte ich 5 Tage um anzukommen.
Mir fällt es nach Feierabend, wenn ich das Labor verlasse, abzuschalten und den Tag gedanklich abzuschließen.
Ich mache meine Atemübungen und Muskelentspannung nach Jacobsen.
Trotzdem habe ich das Gefühl ,dass es nicht reicht.
Kannst du mir weiterhelfen?
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