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Henry Vorpagel beschreibt in diesem Gedicht die Reise zum Ende, dem Tod.

Huschender Schatten –
Aufblickend, der leere Himmel.
Hernieder… nichts als die große weite Erde.

Alles kommt zu einem Ende.
Manches ist vorhersehbar,
das Meiste wohl nicht.
Die Nacht hat sich längst herabgesenkt,
alles liegt in dunklem Schweigen.
Was kommt ist schon vergangen.
Was bleibt kann man nicht wissen.
Dies ist das tiefste Geheimnis welches klar vor Augen liegt;
und ist wie ein tiefer Abgrund.
In großem Frieden blicke ich hinein.

Tod

Dai Schi
Großer Tod
Kalligrafie
Karl Obermayer

 

Das Leben ist leichter, so nahe am Weltenmeer.
Man verliert seine Grenzen, man gibt gern auf.
Aufgeben, anvertrauen, man öffnet sich
Und wird Teil davon.
Alles wird leichter.
Kommen und Gehen.

 

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Henry Vorpagel

Henry Vorpagel

Geburtsjahr 1949  in Deutschland. Übersiedlung nach Österreich 1973. 1975 Beginn der Zazen Praxis. Die nächsten 10 Jahre Aufbau meines Lebensmittelpunktes in Österreich. Zazen als Rückgrat meines Lebens. Ausbildung zum Sozialpädagogen. Arbeit mit verhaltensbehinderten Jugendlichen. ...
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