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Ich sitze vor einer großen Fensterfront. Mein Blick richtet sich auf den wolkenverhangenen grauen Himmel.

Man sieht nicht, dass der Regen aus den Wolken kommt. Aber er kommt. Nämlich von oben, aus der Luft, aus dem Raum, der uns atmen lässt. Und er folgt der Schwerkraft, bis er irgendwo aufschlägt. Wasser landet auf der Fensterscheibe und auf dem Boden davor. Viele kleine Wasseransammlungen haben die Fensterscheibe bereits bevölkert. Ein Muster ist erkennbar, das sich wie ein Schleier von oben nach unten richtet. Dort wo ein neuer Wassertropfen aus der Luft auf die Fensterscheibe trifft, verbindet er sich vielleicht mit einem, der zuvor schon Platz genommen hat. Weil beide zusammen genug Gewicht haben, das sich an Ort und Stelle nicht mehr halten kann, übergeben sie sich der Schwerkraft und beginnen, nach unten zu fließen. Sie verbinden sich auf dem Weg nach unten mit immer mehr Wasseransammlungen, werden größer und schneller. Ändern auch mal die Fließrichtung, eher nach links oder rechts, manchmal schlagen sie sogar richtig weite Kurven. Während ich hier sitze und den Prozess des Loslassens von Wasser verfolge, beginnt mein Gehirn zu überlegen, was die einzelnen Schritte dieses Prozesses sind, was passiert da an der Fensterscheibe vor meinem Auge? Mein Blick schweift auf der Glasscheibe umher, immer auf der Suche nach einem Tropfen Wasser, der seinen Weg nach unten nimmt.

Blog Astrid BDA Regentropfen am Fenster 1Wird der Regen weniger, ist es eine Freude, einen einzelnen sich bewegenden Tropfen zu finden, und ich verweile gerne, bis er nicht mehr weiterfließt oder angekommen ist. Wird der Regen mehr, dann höre ich das zuerst an den schneller auftreffenden Wassertropfen und einem metallischen Ton, denn vor dem Fenster liegt ein Metallgitter. Dann ist mein Blick keiner mehr, der sucht, sondern einer, der ständig hin- und hergerissen ist zwischen den vielen sich schnell bewegenden Wasserbahnen an der großen Fensterfront.
Eine Erinnerung kommt hoch, denn als Kind saß ich so gern bei Regen wie jetzt und habe einfach geschaut und gelauscht. Wahrscheinlich waren das meine ersten Meditationserfahrungen.

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Fotos © Astrid Eder

Astrid Eder

Astrid Eder

Bauernhof Kind mit Studium der Wirtschaftswissenschaften, ehemalige Vielfliegerin für ein Luxuslabel, tauschte Prada gegen Prana unter Einfluss von Panik, mehrjährige Vipassana- und Zenpraxis, Yogalehrerin (500 YAA) mit Hang zu Teekonsum nach Gung Fu Cha, Achtsamkeitslehrerin  und MBSR Lehrer...
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