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Wie verzeihe ich? Unsere Dharma-Lehrer und Dharma-Lehrerinnen beantworten Ihre Fragen.

„Ich bin in der Vergangenheit immer wieder tief verletzt worden. Ich kann diesen Menschen nicht verzeihen. Immer, wenn ich es versuche, habe ich das Gefühl, als würde ich mich wieder selber herabsetzen. Meditation hilft mir, meinen Geist zu beruhigen. Aber sie löst das Problem nicht. Ich habe es auch mit Metta-Meditation versucht, vier Schritte: Erst ein gutes Gefühl für mich selber erzeugen, dann für jemanden, der mir nahesteht, dann für jemand Neutralen, dann für diejengen, die mich verletzt haben. Ich kann aber vor allem diesen letzten Schritt nicht gehen. Denn plötzlich kommt dann alles wieder hoch. Die Situation belastet mich stark. Ich möchte loslassen. Alles hinter mir lassen. Was kann ich tun, um an dieser Stelle Heilung zu erfahren?“ Alexander Niewald

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Lieber Alexander,
du versuchst, ein äußerst unangenehmes Gefühl loszuwerden. Das ist verständlich, und ich wünsche, dass es dir gelingt. Starke Gefühle wollen aber nicht einfach weggeschickt werden. Sie haben einen Auftrag, eine Botschaft, sie lassen sich nicht einfach abweisen. Metta ist eine wunderbare Übung, doch wenn das Gefühl merkt, dass du Metta einsetzt, um es zu vertreiben, fängt es an, noch lauter zu schreien. Es will gehört werden. Du musst dir klar machen, dass dieses Gefühl einen Auslöser hatte. Möglicherweise ist es lange her und möglicherweise ist das Gefühl ein Teil von dir.

Wenn du Metta machst, dann mache es anders. Setz dich hin und sag im Geist zu dieser Person: „Wo immer du bist, möge es dir gut ergehen, mögest du nicht leiden.“ Sag es einfach, egal, wie es dir dabei geht. Sag, was dir an guten Wünschen einfällt, und dann hör auf, an diese Person zu denken. Das ist genug.

Wenn nun dabei oder bei anderer Gelegenheit die Erinnerung hochkommt, die damit verbundenen Emotionen, dann kommt die nächste Aufgabe. Versuche nicht, das Gefühl loszuwerden. Nimm es wie einen unerwünschten Gast, der eingetreten ist und nicht gehen will. Wende dich ihm zu. Schau genau hin. Frage, was er von dir will, was seine Botschaft ist. Bleib dabei, lass dich ein, sei mutig. Das ist angewendete Achtsamkeit. Dieser Gast ist ein Teil von dir, der gesehen werden will. Es geht um dich und nicht darum, was dieser Mensch getan hat.

Wenn du das öfter übst, wirst du mehr sehen, mehr verstehen. Am Anfang beobachte nur, stelle Fragen, höre gut zu. Später wirst du mehr in Verbindung kommen, irgendwann das Gefühl sogar umarmen können. Du brauchst die Energie dieses Gefühls nicht auslöschen, sondern wirst sie durch Akzeptieren in etwas Positives verwandeln. Wenn das eintritt, dann geschieht das Loslassen und dadurch die Versöhnung wie von selbst. Es gibt dann keinen Grund mehr, die alte Geschichte weiterzuerzählen. Sie verschwindet nicht, doch sie findet den Platz, an dem sie keinen Schaden mehr anrichten kann. Dann wird dir bewusst, dass dieser Vorfall in deinem Leben wichtig war. Warum? Weil er dich dazu gebracht hat, das rechte Loslassen zu lernen, das du am Ende deines Weges dringend brauchen wirst.

 

Unsere Dharma-Lehrer und Dharma-Lehrerinnen beantworten Ihre Fragen, gerne auch anonym unter: fragen@ursachewirkung.com
„Dharma“ [Sanskrit धर्म, Pali Dhamma धम्म], zentraler Begriff im Buddhismus = Lehre des Buddha

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Dr. Paul Köppler

Dr. Paul Köppler

Dr. Paul Köppler, geboren 1946, hat Philosophie und Theaterwissenschaften studiert. Köppler ist Meditationslehrer und Leiter des Waldhauses am Laacher See. Sein letztes Buch ‚Buddhas ewige Gesetze‘ zeigt anschaulich, wie Buddhas Weisheit in unser Leben integriert werden kann. Mehr unter: ...
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