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Eine einzige Farbe betrachten - ein Achtsamkeitsritual für das Auge.

MONOCHROME VERSENKUNG
Ich seh, ich seh, was du nicht siehst – und das ist … BLAU. Blau schau ich schon immer gerne an. Mein Lieblingspullover war ein kuscheliger tiefblauer Wollpulli. Ich habe ihn mit dreizehn gekauft und mit zwanzig passte er mir noch immer, aber war schon kratzig und starr, weshalb ich ihn nicht mehr so oft trug. Aber er hat noch einige Jahre in meinem Kleiderschrank verbracht, bevor ich endlich beschloss: Er darf in die Altkleidersammlung. Er war halt in meinem Lieblingsblau, das sicher über die Jahre auch ausbleichte, aber ich sah noch immer das gleiche schöne Blau wie am ersten Tag. Können wir uns Farben schönreden/-sehen? Kann es interessant sein, sich nur auf eine einzige Farbe zu konzentrieren?
Man sagt, dass das menschliche Auge 150 Farbtöne erkennt, und trotzdem kennt das Pantone-System an die 5.000. In meiner Lebensphase als Produktentwicklerin für dekorative Kosmetik habe ich sie alle gesehen und mal mehr und dann weniger gut auseinanderhalten können. Mein dominantes Auge und das andere waren sich oft uneinig. Ein Blau war nie ein Blau, ein Rot nie ein Rot. So simpel war das Arbeitsleben damals nicht, nicht so wie in der Yves-Klein-Ausstellung „Die blaue Revolution“. Yves Klein hat sich „sein“ Blau patentieren lassen, und im MUMOK (Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien) war bis auf die weißen Wände alles in Kleins Bleu getaucht. Im Blau dieser Bilder und Objekte bin ich versunken, es gab so viel zu schauen und zu sehen in dieser Eintönigkeit, die bald keine mehr war. Die Ruhe und Einfachheit, die in diesem Farbton auf mich wirkten, inspirierten mich, auf den Rest der Welt, zumindest der Wiener, anders zu schauen. Sie machte die städtische Tristesse ein wenig kreativer.
Monochrome Versenkung 2 AchtsamkeitsritualeEine Anregung, um zur Ruhe zu finden, dabei den Blick zu schärfen und Nuancen im Leben zu erkennen, gibt der Meditationsbeitrag MONOCHROME VERSENKUNG, in die du dich jederzeit auch ohne ein Yves Kleins Bleu begeben kannst.

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Teaser / Bild im Beitrag © Astrid Eder

 

Astrid Eder

Astrid Eder

Bauernhof Kind mit Studium der Wirtschaftswissenschaften, ehemalige Vielfliegerin für ein Luxuslabel, tauschte Prada gegen Prana unter Einfluss von Panik, mehrjährige Vipassana- und Zenpraxis, Yogalehrerin (500 YAA) mit Hang zu Teekonsum nach Gung Fu Cha, Achtsamkeitslehrerin  und MBSR Lehrer...
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