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Budo und Buddhismus sind eng miteinander verbunden. Budo, die originären japanischen Kampfkünste, sind ja nicht etwa nur eine Sammlung von Kampftechniken, sondern auch ein Weg der Selbstfindung und Persönlichkeitsentwicklung, der stark vom Buddhismus beeinflusst ist.

Der Begriff „Budo“ selbst setzt sich aus „Bu“ (Kampf) und „Do“ (Weg) zusammen und impliziert somit einen Lehrweg, der über das rein Technische (Kämpfenkönnen), das Äußere, hinausgeht und in erster Linie eine innere Entwicklung fördert.

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Allerdings setzt die Thematik eine genauere Definition von „Budo“ und die Differenzierung von „Buddhismus“ voraus:

Zwar diskutiert schon vor rund 30 Jahren die taz die „Budo“-Frage „zwischen Buddhismus und Brutalitäten“0 und unterscheidet die traditionellen „psycho-physischen Bewusstseinsschulungen meditativer Bewegungslehren“ der Budo-Künste auf der einen Seite und die „aus Unkenntnis“ völlig sinnentleerten und verfremdeten modernen Wettkampfdisziplinen der Kampfsportszene und erst recht die „Brutalosportkurse“ auf der anderen.

Jedoch fehlt auch heute (wohl aus sportpolitischen Perspektiven und machtökonomischen Gründen oder wegen nach wie vor bestehender Unkenntnis) das notwendige Auseinanderhalten der beiden diametral entgegengesetzten Phänomene von Kampf-„Kunst“ und Kampf-„Sport“ – und die völlig verschiedenen Auswirkungen ihrer typischen Theorie und Praxis auf die psychosoziale und geistig-seelische Entwicklung der sie ausübenden Menschen1.

Der „geistige Weg der Budo-Kampfkünste“2, ebenfalls seit den 1990er-Jahren dezidiert beschrieben, geht aber auch als zu exotisch, kompliziert, langwierig und schwierig offenbar am westlichen Zeitgeist und Ideal (Rationalismus, Materialismus, Hedonismus) vorbei. Budo als Weglehre, sich selbst anstatt andere zu besiegen, ist eben in der „Bekämpfung des Ego“ überhaupt nicht en vogue und massentauglich …

Bei der „Buddhimus“-Frage muss man sehen, dass in seiner 2.500-jährigen Geschichte ganz verschiedene Richtungen (Theravada, Mahayana, Vajrayana), Schulen und Systeme entstanden sind, die den Buddhismus nicht einheitlich repräsentieren, da sie in vielen Anschauungen und Praktiken untereinander uneinig sind.

Und womöglich wäre vielleicht zu erörtern, ob wir hier vom „nur“ „säkularen“ (und damit für manche Fundamentalisten nicht „echten“) oder vom „sakralen“ Buddhismus sprechen; Ersteres als einer modernen und von den traditionellen Hauptrichtungen nicht anerkannten Strömung, die sich von den „sakralen“ metaphysischen Elementen des Buddhismus (Samsara, Wiedergeburt) abwendet und sich mehr auf die praktischen, lebensalltäglichen Aspekte der Lehren konzentriert, wie Achtsamkeit und Mitgefühl, die im Hier und Jetzt Anwendung finden.

Diese buddhistische Auffassung korrespondiert sofort mit der Praxis der (Aus-)„Übung“ von Budo bzw. Übung seiner selbst im Budo.

Ob nun das ggf. fehlende Festhalten am Wiedergeburtsglauben damit Budo etwa „unbuddhistisch“ macht, also „nur säkular“, und es auch keinen Zusammenhang von Budo und Buddhismus gibt, soll aber hier nicht diskutiert werden. Die Karma-Auffassung nämlich, dass eigenes Handeln – auch selbst ohne die Konsequenz für die eigene Reinkarnation – immer für alle und alles Folgen hat und deswegen „Gutes“ zu tun, Aufgabe ist, ist so oder so von Gewicht. Und „mit Blick auf die frühesten buddhistischen Quellen ist sogar eine Lehre ohne Wiedergeburt, also ohne Wiederwerden oder gar Seelenwanderung denkbar“3

Fest steht zumindest, dass in Bezug auf Budo der Zen-Buddhismus schon historisch eine zentrale prägende Bedeutung hat. War es doch der buddhistische Wandermönch Bodhidharma aus Indien, 28. Patriarch Buddhas und Stifter des Zen-Buddhismus, der der Legende nach im 6. Jahrhundert im nordchinesischen Shaolin-Kloster in Henan als dessen Abt in einer speziellen Kombination von ihm entwickelter Versenkungsübungen (Zazen) mit körperertüchtigenden Bewegungsübungen („Die 18 Hände Buddhas“) die Shaolin-Mönche so zum Erreichen der Erleuchtung unterwiesen hat.

Bodhidharma gilt insofern als Begründer der daraus später weiterentwickelten chinesischen Kampfkunst Shaolin Chuan-fa (im Westen fälschlicherweise als „Kung Fu“ bezeichnet) und somit „Urvater aller Kampfkünste“.

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„Zen in den Kampfkünsten Japans“4, „Zen und Budo“5 bzw. der friedvolle Geist von „Zen und die Kunst zu siegen, ohne zu kämpfen“6 beschreiben diese grundlegenden Verbindungen zwischen körperlicher Übung und geistigem Weg, technischer Meisterschaft und spiritueller Erkenntnis (um hier nicht „Erleuchtung“ zu sagen). Die japanische Kampfkunst Shorinji-Kempo ist in Rückbesinnung aufs Shaolin-Klöster als Quelle buddhistischer Körper-Geist-Schulung (neben den populären Shaolin-Kung-Fu-Akrobaten) heute die Budo-Disziplin, deren Meister in Japan nämlich gleichzeitig auch ordinierte buddhistische Mönche sind.

Budo als Bewegungsmeditation ist auch so gesehen ein Weg „leiblichen Philosophierens“7, unter Anleitung eines Lehrers (jap. Sensei; Guru, Lama) praktiziert in Gemeinschaft Gleichgesinnter im Dojo – was dem Prinzip des buddhistischen Sangha, immerhin einem der drei Juwelen des Buddhismus, gleichkommt. Budo im Geiste des Zen als praktischer psychophysischer Meditationsweg von Mushin, „leerer Geist“, von Achtsamkeit, Konzentration, Gelassenheit und der Überwindung des Ego (damit Überwindung des Leidens) entspricht durchaus buddhistisch philosophischer Sicht.

Zu den zentralen buddhistischen Übungen, genau wie den des Budo, zählen v. a. auch das Einhalten ethischer Prinzipien und das Entwickeln positiver Eigenschaften wie Mitgefühl und Weisheit. Der Bushido, der „Ehrenkodex“ der japanischen Samurai8 und der „Dojo-Kun“ mit ethischen Leitideen der ihnen nachfolgenden Budo-Praktizierenden, den jetzt „friedvollen Kriegern“, basiert (neben auch shintoistischen und konfuzianischen) ebenfalls auf buddhistischen Prinzipien. Er fordert als wesentliche Tugenden Gewaltverzicht, Treue, Höflichkeit, Tapferkeit, Aufrichtigkeit, Loyalität, Mitgefühl, Höflichkeit und Einfachheit und steht ebenfalls im Einklang mit den buddhistischen Werten.9

Budo ist ein Weg, der von Anfang an durch buddhistische Lehren geprägt ist und zur Selbstfindung, Persönlichkeitsentwicklung und einem friedvollen Geist führen kann. Hier stehen die Arbeit an den Emotionen, die Kontrolle der Emotionen, die Selbstbeherrschung und Selbsterkenntnis im Vordergrund. Auch in der Bedeutung der Meditation – im Budo nun auch in Bewegung und „provozierender Interaktion“ mit Partner – mit dem Ziel, alle Wesen und Dinge völlig wertfrei zu betrachten und sich mit allem verbunden zu empfinden, d. h. sich so von allen Gedanken und damit auch von Gier, Hass und Habsucht zu befreien, die alles Leiden im Leben verursachen, gibt es wesentliche Übereinstimmungen mit dem Buddhismus.

Wenn zu den klassischen buddhistischen Meditationsmethoden Atemzüge zählen, heilige Bilder visualisieren, den Geist auf einen bestimmten Gedanken oder eine Empfindung konzentrieren usw. zu rechnen sind und Zazen, die Hauptübung der Sitzmeditation im Zen-Buddhismus, sich „nur“ auf das rechte Sitzen und „Nichtdenken“ bezieht, somit „vom Kopf zum Herzen und in unsere Buddha-Natur“, ist doch entscheidend, dass es sich bei allen Unterschieden um einen ganz klar buddhistischen Weg handelt:

Wenn wir im Zazen (oder auch in der Zen-Bewegungsmeditation, wie Budo-Übungen) die geistigen Aktivitäten des Denkens, Wollens und Bewusstseins stoppen und wir „im Sitzen wie ein Berg“ oder in Gleichmut und „unberührt wie die Oberfläche eines Sees, in dem sich der Mond spiegelt“ alle Anzeichen von Unwissenheit, Torheit und Leid „von unseren Beinen, Händen, unserem Mund und unserem Geist entfernen“, um es mit Issho Fujita vom Barre Zentrum für buddhistische Studien zu sagen, „verwandeln wir uns in den Körper-Geist eines Buddha“.10

 

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Ziel des Zen-Buddhismus ist es, durch Meditation (klassisch eben Zazen oder auch Kinhin, Gehmeditation) sowie die Integration von Achtsamkeit ins aktive Tun, z. B. Arbeit, Samu, vor allem in den bewussten Alltag zu einem tieferen Verständnis des Geistes und seiner Emotionen zu gelangen und am Ende Erleuchtung, Satori, und Nirvana zu erreichen.

In diesem Sinne ist auch Budo – bewegte – Zen-Praxis. Die Besonderheit ist, dass im Budo der Geist „stille“, die Emotionen „in Ruhe“ sein sollen, während in körperlicher Aktivität, in Dynamik und Stressinteraktion mit dem Partner (der in seinem Angriff Wut und Angst provoziert), nämlich die „äußere Bewegung“ „innere Wirkung“ erzielt: „Zen-Geist trotz Bewegung“. Es gilt, in Bewegung und in der Herausforderung der durch den somit lehrreichen Partner provozierten Emotionen, die unheilsamen eigenen Gedanken und Gefühle zu erkennen und zu „bändigen“ – das heißt: „sich selbst zu besiegen“. Damit ist Budo ein einzigartiger und sehr herausfordernder Zen-Weg (Do).

Auch weil in steter Konfrontation mit den eigenen Emotionen wie den Emotionen der anderen ja gezielt immer wieder „Angriffe auf den Körper-Geist“ stattfinden und man geradezu systematisch verführt wird, sich in den Begierden und unheilsamen Zuständen wie Zorn, Aggression oder Selbstgefälligkeit zu suhlen. Hier braucht es daher einen guten Lehrer (Sensei), nämlich nicht in diese Fallen zu tappen. Aber gerade hier ist die „wahre Meisterschaft“ zu erlangen, Sinn und Zweck allen Budo-Übens …

Im Shoto-Kempo-Ryu, einem lexikalisch verbrieften „psychologisch-esoterischen Stil“11, ist der Budo-Weg sogar systematisch so angelegt, dass er von der Auseinandersetzung mit dem Kampf-„Kunst-Handwerk“ (Siegen-Können) „Bu-Jutsu“ über die Auseinandersetzung mit der Kampf-„Kunst“ (Nicht-Kämpfen-Wollen), „Bu-Do“, am Ende zur spirituellen Friedenslehre des Buddhismus (Bukyo no Budo), „Butsu-Do“, führt12. Hier werden – um mit Matthias Ennenbach zu sprechen – die „befleckten Egoanteile wie der innere Selbstsaboteur, der innere Schweinehund, der innere Angsthase, der innere Kampfhund“13 identifiziert und bearbeitet.

Natürlich braucht es für dieses „Buddha-Boxen“, um aus Budo-Lehrern „Buddha“- oder Budo-Pädagogen  zu machen, eine spezielle „Ausbildung“14, und natürlich muss sich auch kein Budo-Schüler explizit zum Buddhismus etwa durch Zuflucht bekennen – allerdings der Philosophie, Bewusstseinsschulung und Entwicklung und Einhaltung der ethischen Tugenden sowie intensiven Bemühens um die rechte äußere wie innere Haltung verschreiben. Ja, dies ist eigens ein „nichtmönchischer“ Weg, ein alternativer, ganz anderer Weg des oder zum Buddhismus, der Weg der „Krieger“ eben, der edle Pfad der „Bodhisattva-Warriors“.15

Insofern, auch wenn Budo nicht eins zu eins praktizierter („sakraler“) Buddhismus ist, so ist doch im Kern die wesentliche Verbindung (in Überschneidung und Synergie) mit dem Buddhismus unverkennbar. Es geht um Beendigung des Leidens aller Mitgeschöpfe und Erlangung von „Glück“ für alle – so oder so …

 


0 taz – die tageszeitung vom 27.05.1994.
1 Wolters, J.-M.: Budo – Wesen und Wirken der Kampfkunst; BoD, 2025.
2 Lind, W.: Budo – der geistige Weg der Kampfkünste, Berlin 1992.
3 Keller, G.: https://www.ursachewirkung.com/diskurs/4239-was-ist-zen.
4 Taisen Deshimaru-Roshi: Zen in den Kampfkünsten Japans; Kristkeitz 1978.
5 Taisen Deshimaru-Roshi, Coupey, P. (Hg.): Zen und Budo; Frankfurt 2020.
6 Suzuki, D. T.: Zen und die Kunst zu siegen, ohne zu kämpfen; Freiburg 1999.
7 Siehe weiterführend: https://www.ursachewirkung.com/leben/4825-leibliches-philosophieren.
8 Siehe weiterführend: https://www.ursachewirkung.com/diskurs/3845-samurai-tugenden-und-psychotherapie-heute.
9 Siehe weiterführend: https://www.ursachewirkung.com/diskurs/3612-ereignis-erlebnis-erfahrung-erkenntnis-erwachen-erleuchtung.
10 https://www.buddhistinquiry.org/article/zazen-is-not-the-same-as-meditation (07/25).
11 Lind, W.: Ostasiatische Kampfkünste – Das Lexikon; Berlin 1996, S. 450
12 Siehe weiterführend: 668654611 https://www.ursachewirkung.com/leben/3720-buddhis.668654611 tische-kampfkunst-psychologie-als-lebensweg-heilkunst.
13 Ennenbach, M.: https://www.ursachewirkung.com/achtsamkeit/4695-die-schuetzende-kraft-in-uns.
14 Institut für Budopädagogik, IfBP, www.budopaedagogik.de.
15 Nagaboshi Tomio: The Bodhisattva Warriors: The Origin, Inner Philosophy, History and Symbolism of the Buddhist Martial Art within India and China; Motilal Banarsidass Publishing House, 1994.

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Dr. Jörg-M. Wolters

Dr. Jörg-M. Wolters

Erziehungswissenschaftler, Promotion im Fachbereich Soziale Therapie (1992), Sport-, Bewegungs- und Körper- Therapeut, viele Jahre Lehrbeauftragter der Sektion Sozialpädagogik & Jugendpsychiatrie der Universität Lüneburg sowie Pädagogisch-therapeutischer Leiter der Niedersächsischen Fachkl...
Kommentare  
# Sarah 2025-11-18 12:44
Danke für diesen spannenden Artikel, der die Verbindung zwischen Budo und Buddhismus beleuchtet. So hatte ich Budo als Spezialfall der Kampfkünste noch nicht betrachtet. Danke für die Einblicke.
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# Sandra 2025-11-18 16:14
Hallo,

vielen Dank für diesen Artikel. Ich freue mich immer wieder, was von Ihnen zu lesen. Es hilft mir mich immer weiter mit Budo zu beschäftigen.
Bitte mehr von solchen Artikeln.

Liebe Grüße Sandra
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# Helge 2025-11-18 16:34
Spannender Brückenschlag von der Differenzierung des Unterschieds zwischen Kampfkunst und Kampfsport hin zur Vertiefung warum Kampfkunst ein traditioneller japanischer spirituellen Weg ist.
Mehr davon!
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# Wolters 2025-11-26 11:00
Vielen Dank für die positiven Rückmeldungen. Ja, es wurde Zeit, Budo als spirituelle Praxis einmal zu beleuchten. Dies wird leider viel zu oft übersehen.
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# Rick 2025-11-27 22:03
Eine wirklich bereichernde Dimension, welche hier aufgezeigt wird. Die würde mir bei der Ausübung eines Kampfsports definitiv fehlen.
Vielen Dank für diesen Artikel!
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