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Ich habe ein Wochenende mit drei Dates hinter mir – mit meinem Mann. Für jemanden, der bis noch vor kurzem der Meinung war, dass mit dem Ringtausch die Entwicklung einer Ehe abgeschlossen ist, ist das ein Riesenerfolg.

Als Referentin zum Thema gelungenen Umgangs zwischen Frau und Mann muss ich natürlich auf dem Laufenden bleiben. Deshalb lese ich auch immer wieder Bücher über dieses immergrüne Thema, höre mir Podcasts an und betreibe Feldstudien – letzteres mit Vorliebe, denn 3D ist mir noch immer lieber als alles, was über einen Bildschirm schimmert.

Meine Trafikantin erzählte mir kürzlich, dass ihr Mann auf keine ihrer Nachrichten antworte, weil ihm das gegen den Strich gehe. Er lese sie zwar, aber in die Reihe derer, die entsperren und wischen, wolle er sich nicht einreihen. Wenn sie schreibe, dass er sie anrufen solle, tue er das allerdings schon. Wie gesagt: Lesen kann und tut er.

Man kann sich auf alles einstellen, wissen muss man es halt.

Und was mir das kurze Gespräch mit der Trafikantin gezeigt hat: Auch andere Frauen müssen lernen, klar zu kommunizieren. Denn dann vergrößern sich die Chancen überproportional, dass Mann sie auch versteht. Wenn unsere Anliegen dann noch in einer charmanten Art vorgetragen werden, steht einem gelungenen Umgang zwischen Frau und Mann fast nichts mehr im Weg.

Es ist viel verlangt von uns Frauen, das gebe ich zu.

Zuerst müssen wir lernen, dass Männer anders ticken, dann müssen wir herausfinden, inwiefern sie anders ticken, und dann an unserer Ausdrucksweise und Rhetorik arbeiten, um an unser Ziel zu kommen.

Und währenddessen spielt sich das Leben ja auch nicht gerade von selbst ab. Mutter, Tochter, Arbeitskollegin, Freundin, Frau – diese Rollen gilt es schließlich gleichermaßen zu jonglieren. In meiner Welt kann eine Frau locker ihre Tage füllen, ohne auch nur in die Nähe eines Mannes zu kommen.

Doch das ist nur meine persönliche, private Meinung.

Und trotzdem entscheiden wir uns immer wieder dafür, einen Mann in unser Leben zu lassen. Weil wir sie mögen, weil wir ihnen eine Funktion zuweisen, weil es die Gesellschaft erfordert – die Gründe sind vielfältig wie der Regenbogen.

Ich denke, dafür müssen wir die Verantwortung übernehmen. Und wenn wir das tun, sollten wir eben auch das Engagement aufbringen, sie in unser Leben und unsere Denkwelt einzuführen. Denn Männer wissen nicht wirklich, worauf sie sich einlassen. Meist ist es nämlich ganz einfach für einen Mann. Er sieht eine Frau, findet sie attraktiv (auf mehreren Ebenen) und entscheidet sich dann für sie. Damit ist der Fall geritzt. Was mehr an Verbindlichkeit kann man sich schon wünschen, nicht? Viel mehr, wenn man eine Frau ist.

Mein Mann beispielsweise war der Meinung, dass mit dem Ringtausch bei der Hochzeit unsere Beziehung in trockenen Tüchern ist.

Dass es genug ist, sich zu lieben, Zeit miteinander verbringen zu wollen und sich zu respektieren.

Was grundsätzlich ja richtig ist und ausreichen sollte. Ich als Frau finde das alles ja auch schön und romantisch, zumal mein Mann einer ist, der fabelhaft mit Worten umgehen kann – eine wahre Rarität seiner Species. Doch ich als Frau will auch auf ganz praktischer Ebene spüren, was er meint. Denn für mich macht es einen Unterschied, ob ich fünfmal die Woche Zeit mit ihm vor dem Fernseher verbringe oder nur einmal. Ich bin verwirrt, wenn mir gesagt wird, dass ich respektiert werde, aber mit "Kleinigkeiten" seine Zeit beanspruche.

Und ich stelle auch die Liebe in Frage, wenn ich merke, dass mir Erfahrungen mit früheren Partnerinnen übergestülpt werden, mit denen ich rein gar nichts gemeinsam habe. Da greift auch der romantische Gedanke nur mehr kurz.

Bei all dem im Hinterkopf behaltend, dass ich meine Wünsche verständlich kommunizieren muss, habe ich im Dezember das Projekt "Dates" gestartet.

natalia sobolivska Gua91HwwJAs unsplash

Damit wollte ich das Bewusstsein wecken, dass Ehe eben auch etwas anderes sein kann als miteinander einen Raum zu teilen. Und ich wollte einfach Zeit mit ihm alleine verbringen, ohne dass unsere Hunde uns in unterschiedliche Richtungen ziehen, auf den Schoß oder gefüttert werden wollen. Hand in Hand miteinander spazieren zu gehen, ist eine Sache von Augenblicken, und das ist mir einfach nicht genug. Also stimmten wir darin überein, wöchentlich abwechselnd eine Verabredung zu organisieren. WIR wohlgemerkt.

Mein Mann hatte die beste aller Ausreden: "Ich kenne mich nicht aus." Ja, er lebt erst zwei Jahre in dieser Stadt, er tut sich mit der Sprache schwer und weiß nicht, wo der Bär tanzt. Doch hey, in Zeiten des Internets ist das in meiner Welt kein Problem. Eine Freundin hat mich dann kürzlich daran erinnert, dass kaum jemand so gut darin ist wie ich, den Bären zu finden. Eine steile Vorlage also für meinen Mann, die ich ihm nicht zumuten wollte. Also habe ich ihm die Pinterest-App auf sein Smartphone geladen und alle mir bekannten Veranstaltungsorte auf seine "Dates"-Pinnwand geheftet.

Und wenn ich etwas finde, was mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingefallen war, schicke ich es ihm, und er heftet es selbständig an die virtuelle Wand. Eine der besten Qualitäten meines Mannes ist, dass er gerne lernt.

In die Denkwelt meines Mannes einzutauchen hat sich ausgezahlt. Letztes Wochenende lachten wir bei einem English-Comedy-Abend Tränen, ärgerten uns über einen schlechten Film und grölten bei einem souligen Jazzkonzert – (fast) alles von meinem Mann ausgesucht. Es waren wunderbare Abende, und die schönsten Worte kamen auch dieses Mal von ihm: "Seit ich mit Dir lebe, fühle ich mich wieder lebendig."

Das sollte Ehe sein, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

 

Lied zum Text: "Living Eyes"/Bee Gees

 


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Bilder © Pixabay

Bild Text © privat

 

Claudia Dabringer

Claudia Dabringer

  Studium der Germanistik und Publizistik in Salzburg mit allem, was zu einer Studentenzeit dazugehört. Mehrjährige Konzentration aufs Radiomachen, bis alles durchexerziert war und das Schreiben wieder im Kopf präsent wurde. Seitdem freie Journalistin, Autorin und Vortragende sowie als Sc...
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