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Leben

Sie ist Pionierin und Vorbild: Als eine der ersten Frauen hat Ursula Lyon schon früh Yoga und buddhistische Meditation gelehrt. Auch mit 96 Jahren gibt sie ihre Erfahrung und Weisheit noch weiter. Eine langjährige Schülerin hat Ursula Lyons beeindruckende Lebensgeschichte aufgeschrieben.

„Ich kann mich glücklich schätzen, so viel Zeit durch mein Alter gewonnen zu haben, dass ich mich von allen Begebenheiten und den vielen liebevollen Zuwendungen mit inniger Dankbarkeit verabschieden kann. Es ist keine Sterbenskrankheit, die mich von Verabschieden sprechen lässt, sondern die Gewissheit eines absehbaren, aber noch ungewissen Endes. Ich möchte gern beizeiten all denen meine Liebe, Freude und Dankbarkeit ausdrücken, die mir in den verschiedenen Lebensepochen begegnet sind.“

Das sagt eine Frau anlässlich ihres 95. Geburtstags am 7. April 2023, die seit mehr als 60 Jahren Yoga unterrichtet, seit den 1980er-Jahren in Verbindung mit buddhistischer Meditation und Lehre.

Auch in ihrem hohen Alter begleitet sie Menschen unermüdlich, in Unterricht, Seminaren und Retreats auf ihrer spirituellen Suche, und zeigt ihnen Wege auf, ihr Leben voller Freude zu leben.

Wer ist diese Frau, die so viel Energie und Lebensfreude versprüht? Es ist Ursula Lyon, Pionierin auf dem Gebiet des Yoga im Westen und eine der ersten Buddhismuslehrerinnen im deutschsprachigen Raum. In ihrer Arbeit ist ihr wichtig, aus der buddhistischen Lehre gespeiste, pragmatische, alltagsbezogene Anregungen für einen weisen Umgang mit dem Leben zu geben, wie sie ihn selbst pflegt:

„Das ist es, was ich weitergeben möchte: mehr im Leben zu sein, das Leben richtig zu finden, für sich und andere gut zu sorgen, das Leben zu er-leben, statt nebeneherzulaufen, und Ängste zu überwinden, auch die Angst vor dem Tod. Ich selbst bin nicht frei von Angst vor dem Schmerz oder vor dem Sterben, aber ich will mich davon nicht beherrschen lassen.“

Ursula Lyon Buddha Statue

Ursula Lyon mit einer Statue von Kuan Yin, einer weiblichen Form des Buddha.

Ursula Lyon und ihr bewegtes Leben

Ihr Weg bis zu dieser weisen Einstellung zum Leben war lang und nicht gerade leicht. Geboren am 7. April 1928 in Köln, wuchs Ursula nach der Trennung der Eltern mit ihren älteren Geschwistern bei der Mutter im Bergischen Land auf. Als sie zehn Jahre alt war, starb ihre Mutter. Der Vater in Hamburg nahm die Kinder in seine neue Familie auf, in der Ursula sich nicht geborgen fühlte.

Die Kriegsjahre 1942–1945 lebte sie bei ihren Großeltern in Bad Iburg im Teutoburger Wald und besuchte ein Gymnasium in Osnabrück. Nach dem Krieg schloss sie in Hamburg die Schule mit dem Abitur ab. Die Noten reichten nicht für die Zulassung zum erstrebten Medizinstudium – die zeitweise Unterbrechung des Schulbesuchs und die Monate des Hungerns hatten ihr zugesetzt.

Sie machte eine Ausbildung als Krankenschwester, danach eine als Masseurin und verdiente ihr Geld mit Nachtwachen.

Als sie 1952 eine deutsch-brasilianische Familie kennenlernte, die sie als Kindermädchen einstellte, reiste sie mit ihnen per Schiff nach São Paulo, Brasilien. Dort lernte sie ihren Mann Jesse Lyon kennen und gebar zwei Töchter.

Wie sie selbst es ausdrückte, war Ursula „schon immer ein Bewegungsmensch“. So nahm sie bei einem japanischen Lehrer ihren ersten Yogaunterricht. Außerdem ließ sie sich zur zertifizierten Physiotherapeutin ausbilden.

Aus wirtschaftlichen Gründen kehrte Ursula mit ihrer Familie im Jahr 1954 nach Deutschland zurück, zunächst nach Hamburg.

Es folgten durch den Beruf ihres Mannes bedingte Umzüge nach Viernheim und Hürth, bis sie schließlich Anfang der 1980er-Jahre – die Töchter waren längst aus dem Haus – mit ihrem Mann nach Wien, in die Stadt seiner Kindheit, übersiedelte.

 

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Ursula Lyon auf dem Balkon ihres Hauses in São Paulo (1957).

Als Yoga noch exotisch war

In den Jahren in Deutschland arbeitete Ursula als Physiotherapeutin und bildete sich vielfach weiter, unter anderem im autogenen Training und in der Fußreflexzonenmassage, vor allem aber im Yoga: bei Wegbereitern des Yoga im Westen wie Selvarajan Yesudian und André Van Lysebeth.

Alles, was sie lernte, gab sie umgehend bei ihrer Arbeit und in Kursen weiter.

In den 1960er-Jahren begann sie, Yoga zu unterrichten, zunächst allerdings unter dem Etikett „Entspannungsgymnastik“. Denn, so erzählt sie lachend, an der ersten Volkshochschule, an der sie damals Yoga anbieten wollte, hieß es lapidar: „So etwas Exotisches machen wir hier nicht.“

Ihre eigene Form des „Sampada-Yoga“ entwickelte Ursula Lyon durch die Begegnung mit dem Buddhismus.

Ihr Interesse für den Buddhismus wurde schon früh durch ihren Mann geweckt, aber erst in Deutschland beschäftigte sie sich intensiver mit der Lehre des Buddha. Durch den Besuch von Retreats lernte sie das Meditieren

Im Jahr 1985 begegnete sie der buddhistischen Nonne Ayya Khema, deren Schülerin sie zwölf Jahre bis zu deren Tod war. „Erst durch sie habe ich die Lehre des Buddha wirklich verstanden und erfasst, wie sie mein Leben bereichern könnte“, so Ursula.

Ayya Khema wurde ihr zum Vorbild auch im Unterrichten. Durch sie lernte sie eine weibliche Form des Buddha kennen, die für sie fortan zur wichtigsten „Helferin in der Not“ wurde: Kuan Yin, die Verkörperung von Mitgefühl und Liebe, „die die Seufzer der Menschen hört und zu Hilfe kommt, sobald man sie darum bittet“, so Ursula.

Die tiefere Dimension des Vertrauens in diesen weiblichen Bodhisattva erklärt sie so: „Sie ist eine große innere Kraft. Im Grunde ist sie die Energie, die wir in uns selbst entwickeln.“

Die Kraft, die Ursula Lyon in sich selbst entwickelt hat, ihr Wissen und ihre Weisheit gibt sie unermüdlich weiter.

Mit ihrer Ausstrahlung von Herzlichkeit, offenem Entgegenkommen und Zugewandtheit zieht sie viele Menschen an. Zahlenmäßig überwiegen in ihren Seminaren Frauen, die sie wohl gerade auch mit ihrer Weitergabe ihres Wissens um Kuan Yin inspiriert.

 

Ursula Lyon mit Yogakissen

Ursula Lyon bei der „Polsterübung“

Inspiration für Frauen

Wie erhält sie ihre schier unerschöpfliche Energie aufrecht? Wichtige Faktoren sind die Disziplin und die Akzeptanz des Alters: „Natürlich bin ich von den normalen Altersgebrechen nicht verschont geblieben. Aber es spielt für mich keine so große Rolle, dass ich schwerhörig bin, wackelig gehe und vielleicht ein bisschen zu deutlich meine Selbstbestimmung zum Ausdruck bringe. Es geht darum, den Verfall im Altern zu akzeptieren und die verbliebenen guten Möglichkeiten zu nutzen.“

Ihr Werdegang zeige, so sagt sie, „wie man als ganz gewöhnlicher Mensch, in einem ganz gewöhnlichen Leben auf den buddhistischen Weg kommen und ihn gehen kann“. Das Gehen dieses Wegs bereitet ihr Freude und, so weiß sie, „Freude und Liebe sind Hirnnahrung und tragen auch dazu bei, auf eine gute Art alt zu werden“.

Anspruchsvolle Yogaübungen, die sie immer noch selbst anleitet, halten körperlich fit. Sie lernt gern Gedichte und buddhistische Texte auswendig und rezitiert diese teilweise in Pali, der Sprache des Buddha. Ihre entschiedene spirituelle Ausrichtung, ihre geistige Offenheit auch anderen Formen der Spiritualität gegenüber, ihre Präsenz im Kontakt, all das hält ihren Geist klar und beweglich.

Auch den modernen Medien gegenüber ist sie offen: Sie nutzt PC und E-Mail, gibt Interviews in Radio und Fernsehen. Sie hat auch ihren eigenen YouTube-Kanal, wo sie als „Buddha Oma“ in kurzen Clips pointierte Tipps aus buddhistischer Sicht zum Umgang mit Alltagsfragen gibt.

Wird ihr nicht zuweilen alles ein bisschen zu viel – an verschiedenen Orten Seminare geben, die mit Reisen verbunden sind, Unterrichtsmaterial konzipieren, an Veröffentlichungen arbeiten, den regelmäßigen Newsletter „Wegbegleiter“ schreiben, Kontakte pflegen, Interviews geben?

Ursulas Antwort: „Manchmal stelle ich mir die Frage, warum ich immer noch Seminare gebe, unterrichte, schreibe und ob es nicht schön wäre, wenn ich gar nichts mehr zu tun bräuchte. Aber solange ich lebe, möchte ich etwas Sinnvolles tun!“

 


Dieser Artikel erschien in der Ursache\Wirkung №. 128: „Verbundenheit"

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Foto 1 © Susanne Meitz, rechts Renata Richter-Trommer
Foto 2 © Renata Richter-Trommer
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Marianne Merbeck-Khouri

Marianne Merbeck-Khouri

Marianne Merbeck-Khouri war Lehrerin in der Studienvorbereitung für internationale Studierende. Vor 20 Jahren begegnete sie dem Buddhismus. Seit mehr als zehn Jahren ist sie Ursula Lyons Schülerin und wurde von ihr zum Lehren autorisiert. Im Jhana-Verlag erschien ihr Buch „Von Buddha berührt. D...
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