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Buddha & Psyche

Auf welche Weise die buddhistische Lehre und Praxis den Menschen Kraft geben kann, erläutert der Mönch Bhante Seelawansa in diesem Interview mit Ursache/Wirkung.

Der buddhistische Mönch Bhante Seelawansa stammt aus Sri Lanka und ist seit vielen Jahren geistiger Leiter der Theravada-Schule in Wien. Als Mönch und Gelehrter hat er es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen im Westen

den Weg des Buddha im Alltag zugänglich zu machen.

U/W: Was können Sie aus buddhistischer Sicht über Kraft und Kraftquellen sagen?

Mönch Bhante Seelawansa

Bhante Seelawansa: Kraft ist nicht nur für den Alltag wichtig, sondern auch für die buddhistische Praxis. Wer kontinuierlich üben möchte, braucht Energie.

Es gibt zwei Arten von Kräften, die körperlichen und die geistigen. Sie sollten so gut wie möglich im Gleichgewicht sein.

Die körperliche Kraft, das wissen wir alle, hängt zum Beispiel von der Nahrung ab. Wir müssen uns darum bemühen, gute stoffliche Nahrung zu bekommen.

Auch der Ort, an dem man lebt, spielt eine Rolle. Es braucht eine gesunde Umgebung, eine gesunde Umwelt, damit bestimmte Krankheiten nicht entstehen können.

Der Buddha hat darauf hingewiesen, wie wichtig Bäume und Wälder für die Gesundheit sind. Ist die Natur krank, kann auch der Körper nicht gesund sein.

Zur körperlichen Gesundheit gehört es auch, geistige Reinheit zu bewahren und zu versuchen, den Geist von Gier, Hass, Ablehnung und Verwirrung zu befreien. Der Mensch wird viel zerstören, wenn er zu sehr damit beschäftigt ist, seine Gier zu befriedigen.

Diese schadet nicht nur der geistigen Entwicklung, sondern auch den Elementen Erde, Wasser, Luft und Licht. Wenn diese nicht intakt sind, schadet es wiederum dem Körper, wir verlieren die körperlichen Kräfte, Krankheiten können entstehen.

 

Was kann man dagegen tun?

Seelawansa: Wie schon erwähnt, verliert der Mensch durch geistige Unreinheiten, wie Gier, Hass und Verblendung, an Kraft.

Das geschieht zum Beispiel, wenn die Sinnenlust immer stärker wird, aber auch durch Widerwillen, Mattigkeit des Geistes, ständiges Aufgeregtsein oder permanente Zweifel. Der Buddha nennt dies Hindernisse.

Wie können wir damit umgehen?

Zunächst sollten wir unsere eigene innere Welt beobachten und erkennen, wie wir wirklich existieren.

Und dafür brauchen wir Zeit. Wenn wir dann gesehen haben, wie wir wirklich sind, sollten wir es so anerkennen, wie es ist, und keine Krise entstehen lassen.

Im nächsten Schritt sollte man untersuchen, wie das alles mit Gier, Hass und Verblendung zusammenhängt.

Dann kann man erkennen, dass diese die eigentliche Ursache der Unzufriedenheit sind.

Der Mensch ist ein Produkt der Unzufriedenheit.

Er hat nie genug, will immer mehr, Verlangen ist sein Hobby. Hat man das erkannt, kann man die Zeit nutzen, um damit zu arbeiten.

 

Wie geht man dabei vor?

Seelawansa: Man beginnt damit, im Alltag die Wachheit des Geistes zu bewahren. Das ist die eigentliche Bedeutung von Achtsamkeit.

Beim Sehen etwa soll der Geist wach bleiben. Gesehenes soll lediglich Gesehenes sein, nichts weiter.

Man baut keine zusätzlichen Gedanken oder Geschichten darum herum.

Um ohne Konzepte richtig zu sehen, brauchen wir Gewahrsein, im Buddhismus auch Wissensklarheit genannt.

Der wach gewordene Geist erkennt die Dinge, wie sie wirklich sind. Das genau ist notwendig, denn dies ist die Quelle der Kraft. Das Sehen sollte wertfrei sein.

 

Sie meinen ohne Bewertung?

Seelawansa: Ja. Wenn ich wertfrei sage, meine ich, dass es beim Sehen zunächst nur um das Sehen, das Erkennen selbst geht. Das Gesehene sollten wir nicht bewerten.

Die Wertung entsteht meist durch unmittelbar aufkommende Gefühle und Emotionen.

Dies sollte man sich immer wieder bewusst machen und auseinanderhalten können.

Dann ist noch wichtig, nicht oberflächlich zu sein oder, wie der deutsche Mönch Nyanaponika Mahathera (1901–1994) es positiv ausdrückt, „gründlich sein“: alles zu sehen, nichts auszulassen.

Wer wertfrei und gründlich ist und fähig innezuhalten, kann es schaffen, eine Situation nicht mit eigenen subjektiven Anteilen zu vermischen und vorschnell zu handeln.

Wir sollten häufiger innehalten, Dinge geschehen lassen. Durch Tun bekommt man keine Kraft.

Kraft entsteht, wenn etwas geschehen darf. Das steht mit der Meditation in Verbindung.

Jede Meditation ist ein Geschehen.

Man tut nichts, außer das Einatmen und Ausatmen beobachten. Gleichzeitig geschehen viele Dinge im Geist, nach denen man aber nicht greift.

So sammelt der Geist die Kräfte. Das Ein- und Ausatmen geschieht.

Das Geschehen ist eigentlich ohne Subjekt, und wo kein Subjekt ist, da ist die Kraft, da entsteht sie.

 

Können Sie das näher erläutern?

Seelawansa: Landläufig besteht die Vorstellung, Kraft bedeute, etwas mit Anstrengung zu machen. Doch die Kräfte, die durch die buddhistische Praxis entstehen, sind nicht dazu gedacht, um etwas zu tun.

Sie bestehen in der Klarheit, der Reinheit des Geistes.

Diese geistigen Kräfte halten uns davon ab, vor schnell zu bewerten und zu handeln. Wir hören auf, gewohnheitsmäßig zu reagieren.

Wer immer gewohnheitsmäßig denkt und handelt, versperrt damit neue Erkenntnisquellen und verhindert, dass Neues entstehen kann.

Die wichtigste Übung ist die mit der Achtsamkeit verbundene wertfreie Beobachtung. Man untersucht etwas gründlich, hält inne und arbeitet es durch.

So baut sich Kraft auf.

Das bezeichnen wir als Meditation. Meditation besteht nicht darin, irgendetwas zu erreichen, eher etwas abzulegen, nämlich Gier, Hass und geistige Verwirrung.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist Vertrauen, eine positive innere Einstellung. Wer seine geistigen Kräfte entwickeln möchte, sollte Zutrauen haben und denken „ich kann das“.

 


Dieser Artikel erschien in der Ursache\Wirkung №. 129: „Kraftquellen"

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Was raten Sie Menschen, die sich erschöpft fühlen oder deprimiert sind?

Seelawansa: Wenn jemand zu mir kommt, versuche ich zu erkennen, was diese Person braucht. Ich mache nicht immer dieselbe Übung, das hängt von der Situation ab.

Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Vor einigen Monaten kam eine Frau zu mir. Sie hat laut und heftig geweint. Ich habe sie gefragt, warum sie so traurig ist. Dann sagte sie ganz leise: „Mein Sohn ist tot.“ Er sei ihre einzige Freude gewesen.

Sie willigte ein, eine kurze, einfache Übung mit mir zusammen zu machen.

Ich lud sie ein, den Körper zu entspannen, die Augen zu schließen und mir einfach nur zuzuhören. Wenn sie möge, solle sie jetzt an ihren Sohn denken, ihn innerlich visualisieren und ihm dann sagen: „Ich bin sehr dankbar, dass du bei mir warst. Ich habe dir viel Liebe geschenkt. Du hast mir viel Freude gemacht, dafür danke ich dir. Du bist nicht mehr da, aber ich weiß, dass du in meinem Herzen bist. Deine Wärme, deine Freude, deine Liebe ist alles in meinem Herzen. Ich möchte dir alles Gute wünschen, mögest du glücklich sein, egal, wo du bist.“

Und wie ein Wunder: Nach nur zehn Minuten hat die weinende Frau gelächelt.

Diese kleine Übung hat sie beruhigt und ihr Herz berührt. Sie hat so viele innere geistige Kräfte wieder erlangt, die ihr die Trauer genommen hatte.

Wenn jemand in Trauer ist, kann so eine Übung hilfreich sein. Viele Menschen haben keine Kraft mehr, sind müde. Sie brauchen eine Unterstützung.

 

Würden Sie den Menschen empfehlen, sich einer Gruppe anzuschließen?

Seelawansa: In jedem Fall. Sie können zwar auch allein zu Hause üben, aber die Unterstützung einer Gemeinschaft, einer Sangha, ist hilfreich für die regelmäßige Meditation.

Der Energieaustausch ist in einer Gruppe viel effektiver.

Auch durch liebevolle menschliche Begegnungen, Kontakte, gemeinsames Lachen, Essen und Trinken können wir wieder auftanken und Energie schöpfen.

 

Verraten Sie uns noch Ihre persönlichen Kraftquellen?

Seelawansa: Ich schöpfe meine Kraft aus meinen inneren Prinzipien.

Ich habe irgendwann damit angefangen, die Lehre des Buddha zu praktizieren, und gehe diesen Weg weiter.

Was ich tue, mache ich ordentlich. Ich vertiefe diese Praxis jeden Tag. Die Begegnung mit Buddha ist für mich ungemein wichtig, das ist für mich nichts Esoterisches.

Ich bin mit ihm immer im Gespräch.

 

Wie sieht das praktisch aus?

Seelawansa: In der Früh, wenn ich aufstehe, mache ich in meinem Schreinraum eineinhalb Stunden zuerst eine Buddha-Verehrung, dann eine Meditation mit anschließender Rezitation.

Diese Übungen sind kraftvoll, wenn man sie regelmäßig macht und sich dafür Zeit nimmt.

Mir ist klar, dass Laien, Menschen, die arbeiten, nicht so viel Zeit dafür haben wie ich; sie haben noch andere Verpflichtungen. Aber wenn Sie sich zehn Minuten Zeit nehmen, um solche Übungen zu machen, dann ist das stärkend.

Und ich trage in mir keinen Hass, ich hasse niemanden.

Natürlich verspüre ich manchmal Ärger, das kommt vor, aber zornig bin ich nicht.

Ich habe Gier zwar nicht endgültig beseitigt, aber ich begehre nichts, ich brauche nichts, ich bin zufrieden.

Ich habe eine wunderbare Gemeinschaft, so viele gute Menschen hier. Es gibt Leute, die kommen seit 42 Jahren – so lange bin ich schon in diesem buddhistischen Zentrum.

 

Sie leben seit über 40 Jahren in Wien?

Seelawansa: Ja, ich bin sehr froh und dankbar, dass ich an einem Ort so lange leben kann. Ich liebe dieses Land und die Menschen. Ich habe viel von ihnen gelernt.

 

Gibt es Ihnen Kraft, auf dem richtigen Weg zu sein?

Seelawansa: Ja, es ist wichtig, aufrecht, gerade zu sein, nicht mal so, mal so.

Ich gehe wie ein Nashorn, ich schaue nicht nach links und rechts. Ich habe die Lehre des Buddha, was brauche ich sonst?

 

Aber Sie schließen andere Wege nicht aus?

Seelawansa: Das nicht. Ich achte und respektiere auch andere Wege. Ich achte die Natur, andere Menschen und Religionen.

Aber für mich selbst brauche ich nichts anderes.

Das Einzige, was der Mensch tun sollte, ist, nach dem Heilsamen streben ohne Unterlass.

 

Möchten Sie noch etwas hinzufügen?

Seelawansa: Um keine Energie zu verlieren, sollte man darauf achten, nicht abhängig zu werden von irgendwas oder irgendwem, auch nicht von der Meditation.

Wir sind nicht geboren, um zu meditieren.

Es gibt Momente, da geht es einfach nicht, dann ist es okay, eine Pause zu machen.

Das Einzige, was man nicht tun sollte, ist aufgeben.

Die Praxis kostet nichts, jeder kann es tun. Man braucht dazu auch kein Buddhist zu sein.

 

Welche Möglichkeiten gibt es, etwas über die buddhistische Lehre zu erfahren?

Seelawansa: Als ich hierherkam, gab es noch nicht so viele Möglichkeiten. Leute, die meditierten, wurden als seltsam oder exotisch betrachtet.

Aber heutzutage ist das anders.

Wer meditieren möchte, findet viele Möglichkeiten. Man kann sich im Internet informieren.

Auch wenn wir als buddhistisches Zentrum keine Werbung machen, eine Webseite haben wir schon. Darüber kann man zu uns finden.

Bücher zu lesen kann auch ein guter Zugang sein. Erstaunlich viele Leute haben mir erzählt, sie seien über Hermann Hesses „Siddhartha“ zum Buddhismus gekommen.

Auch in den Schriften einiger anderer Dichter aus dem deutschsprachigen Raum wie Schopenhauer, Nietzsche und Kant gibt es eine Verbindung zur Lehre des Buddha.

Für viele Menschen war das der Anfang ihres Wegs.

 


 

Dr. Bhante Seelawansa Wijayarajapura Maha Thero ist ein in Sri Lanka geborener buddhistischer Mönch.

Seit 1982 lebt er in Österreich. Er studierte Publizistik, Kommunikations wissenschaften und Germanistik in Salzburg und Wien.

Er ist Lehrbeauftragter der Universität Wien sowie der Global Academy in Liechtenstein und der spirituelle Leiter der Theravada-Schule und des Dhammazentrums Nyanaponika in Wien.


 

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Ursula Gramm

Ursula Gramm

Ursula Gramm ist U\W-Redakteurin und lebt in Heidelberg.
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