In Mickey und Arlo erzählt Morgan Dick von familiären Verstrickungen, Sucht und Freundschaft – ein einfühlsamer Roman mit Tiefgang.
Rezension: Mickey und Arlo (Roman)
Schweres Thema leicht verpackt.
Der leichte, lockere Tonfall dieses Romans lockt die Leser in eine Geschichte, die so viel tieferschürfender ist, als man zu Beginn ahnt.
Mickeys Vater hat die Familie verlassen, als Mickey noch klein war. Er hinterließ Schulden und stürzte Mutter und Tochter in Armut und Verzweiflung. Aber Mickey hat es dennoch zu etwas gebracht. Sie ist eine einfühlsame Vorschullehrerin geworden, die ihren Beruf mit Herz und Seele ausübt. Ihren ersten Drink, um sich zu beruhigen, nimmt sie wirklich fast immer erst dann, wenn die letzten Kinder weg sind.
Das stört doch nicht, oder?
Als der Vater stirbt, hinterlässt er das Vermögen, das er mit seiner zweiten Familie erwirtschaftet hat, erstaunlicherweise Mickey. Allerdings bekommt sie das Geld nur unter der Bedingung, dass sie sieben Therapiestunden bei einer Psychologin absolviert, die er ihr nennt. Was zu Beginn keine der beiden Frauen weiß: Sie sind Halbschwestern. Ohne zu trivialisieren und dennoch mit größter Leichtigkeit schreibt Morgan Dick in Mickey und Arlo über familiäre Verstrickungen, Sucht und Freundschaft.
Rezensent: Birgit Rehaag
Mickey und Arlo
Autor: Morgan Dick
Verlag: hanseblau, 2025
Seitenzahl: 416
Preis: 23,00 €
als Print & E-Book verfügbar
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