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In manchen Situationen, fällt es mir so schwer, zu erkennen was wahr oder richtig ist. Wie löse ich das Paradox der Verblendung?

MoonHee beantwortet hier Fragen des alltäglichen Lebens oder Fragen, die ihr schon immer einmal stellen wolltet. In ihrem ersten Beitrag „Wie geht es dir heute? Danke, gut!“ findet ihr mehr Informationen dazu.

Antwort MoonHee:

Der moderne Mensch denkt in Schleifen und Achterbahnen. Statt des Einfachen bevorzugt er das Komplizierte. Nicht die Wirklichkeit, das Eine, sehend, hängt er an der Realität, der Welt der isolierten Dinge. Richtig vs. falsch, Geist vs. Materie, Glauben vs. Denken, heilig vs. weltlich, Nicht-Ich vs. Ich, Leben vs. Tod bestimmen sein Leben. Die Weltanschauung des materialistisch ausgerichteten Menschen ist dualistisch und nicht, der Wirklichkeit entsprechend, holistisch.

Wirklichkeit ist nicht Realität. In der Realität hat alles einen Namen und existiert getrennt voneinander und ist begrenzt. Realität ist das, was wir greifen, denken und mit den normalen Sinnen erfassen können. Die Wirklichkeit hingegen ist das alles umfassende Eine ohne Namen und Grenzen. Sie ist das schrankenlose Tor (Zen), das Nicht-Greifbare, das Un(be)-dingbare. Jedoch ist sie keine metaphysisch transzendente Größe, die über den Dingen schwebt, vielmehr ist sie absolute Gegenwärtigkeit im Hier und Jetzt – ihr Prinzip ist inklusiv und nicht exklusiv. Als unbegrenztes Ganzes ist sie das alles verbindende Sowohl-als-auch, in der alle Vielheit in eins aufgehoben ist. Somit stellt sie keinen Gegenpol zur Realität, sondern ihre Erweiterung dar.

Wirklichkeit ist Advaita – Nicht-Zweiheit. Und was eins ist, lässt sich nicht in Teile und Grenzen aufdröseln. Geschieht dies doch, dann ist Zweiheit und nicht Einheit. Da Grenzen zur Welt der Gegensätze und Trennungen gehören, mögen Paradoxe und Verblendung als real erscheinen, jedoch sind sie nicht Wirklichkeit. Denn in (der) Wirklichkeit gibt es so etwas wie Spaltung und Unterscheidungen überhaupt nicht. Das, was wirklich ist, ist naturgegeben es selbst und zugleich das Andere, denn die Natur weiß weder um das Eine noch um das Andere. Einheit ist nur Einheit, wenn das, was bejaht wird, verneint wird und das, was verneint wird, bejaht wird. Deshalb geht das ursprüngliche und universelle Eine auch über das begriffliche Eine hinaus.

Verblendung

Denn denken wir eins, so denken wir auch zwei. Nur der denkende Mensch unterscheidet in dieses und jenes, in hier und dort. Das Festhalten an Widersprüchlichem und an Verblendung ist selbst die Verblendung. Das Problem liegt im Denken; wo Gedanken sind, da ist Dualität ; „und wo Dualität ist, findet man nur Teile und Begrenzungen und niemals das einheitliche Ganze. Da Grenzen von Natur aus nicht zur Wirklichkeit gehören, sondern von Menschen geschaffen werden, ist der Dualismus ein künstliches menschliches Artefakt und jede Grenze damit eine Illusion.“ Zwar gibt es Tag und Nacht, Freude und Trauer, Wissen und Unwissenheit, Wahrheit und Unwahrheit usw., jedoch existiert kein Pol für sich allein und kein Pol stellt gegenüber dem anderen eine Schwundform, eine Negation, ein Fehlerhaftes dar. In der einen und alles umfassenden Wirklichkeit gilt das Gesetz der Gleichheit und der Verschränkung. Gleichheit oder Verschränkung bedeuten nicht Aufhebung oder Vernichtung. Trotz der Einheit aller Dinge bleibt jeder Pol, jeder Zustand in seiner Eigenart bestehen und ganz bei sich. In der Selbstheit oder Soheit sind die Dinge so, wie sie sind, und scheinbare Gegenpole werden als das angesehen, was sie wirklich sind, nämlich als potenzielle Gegenstücke oder Ergänzung des jeweilig anderen. Das jeweilige eine ist im jeweiligen anderen enthalten. Dieses Phänomen wird im Yin-Yang-Symbol zum Ausdruck gebracht. Das Eine und das Andere oder das Eine und das Viele bedingen einander und gehören, wie die Null- und All-Perspekti¬ve oder wie Leere und Fülle, untrennbar zusammen. Das Eine ist aufgrund des Anderen, wie umgekehrt.

Lassen wir von Begrifflichkeiten, Konzepten und Vorstellungen ab, dann erkennen wir: Niemals hat es eine Trennung, ein Gegensätzliches oder eine Verblendung gegeben. Alles ist das Eine und das Eine ist alles.

Weitere Fragen & Antworten von MoonHee Fischer finden Sie hier.

Sie haben eine Frage? Schreiben Sie an m.fischer@ursachewirkung.com

Bilder Teaser und Text© Unsplash
Bild Header © Sigurd Döppel 

Dr. phil. MoonHee Fischer

Dr. phil. MoonHee Fischer

„Was eines ist, ist eines. Was nicht eines ist, ist ebenfalls eines.“ (Zhuangzi) Jenseits eines dualistischen Denkens, im Nichtgeist, gibt es weder das Eine noch ein Anderes. Wo das Eine sich von einem Zweiten abgrenzt, ist keine Einheit, sondern Zweiheit. Die Erfah-rung des Einen – ich bin al...
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