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Leben

Eine Nonne, eine Aktivistin und ein Trendforscher schauen in die Welt von morgen.

Schauen Sie eher optimistisch oder pessimistisch in die Zukunft?

Madeleine Darya Alizadeh: Ich bin weder Optimistin noch Pessimistin. Ich borge mir Folgendes von der deutschen Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer aus: Ich bin Possibilistin. Ich weiß, dass es viele (gute) Möglichkeiten gibt, und glaube an diese Möglichkeiten. Ob wir sie nutzen und wahrnehmen, ist dann individuell. 

Tsunma Jinpa: Weder noch – Zukunft ist das, was wir jetzt tun oder unterlassen. Wir sind alle gefragt, ob unser Handeln für einen Wandel ausreicht oder nicht. Samsara werden wir dadurch nicht leeren, aber Leid verhindern beziehungsweise vermindern.

Oliver Leisse: Oh, ich bin sehr zuversichtlich und optimistisch. Die Welt ist im Wandel, eine neue Welt entsteht. Die alte Welt war okay, ist aber ein Auslaufmodell. Mit der Pandemie kommt jetzt eine ganz neue Nachdenklichkeit, die uns guttut. Raus aus dem Hamsterrad, rein in eine kritische Betrachtung des Status quo. Jetzt fehlen nur noch Visionen und das richtige Handeln.

 

Wie sieht eine lebenswerte Zukunft aus?

Alizadeh: Eine lebenswerte Zukunft ist eine gleichberechtigte und sozial gerechte Zukunft. 

Tsunma: Ein achtsamer Umgang mit uns selbst und unserer Mitwelt, das heißt keine Ausbeutung, keine Gewalt. Mehr Miteinander und eine Wertschätzung der Vielfalt. 

Leisse: Das Resümee beim Rückblick fällt ja nicht besonders gut aus. Eigentlich kann es nur besser werden. Dieser Moment ist der Anfangspunkt für eine neue Welt: umsichtiger, liebevoller, mit weniger Hybris, mehr Nachhaltigkeit und Bescheidenheit. Spiritualität und Technologie sind keine Gegenpole mehr, sondern der Weg in die Zukunft.

 Welt

Gibt es etwas, was Sie konkret für eine bessere Zukunft unternehmen?

Alizadeh: Ich probiere, als Unternehmerin im Sinne des Gemeinwohls zu agieren und über meine mediale Arbeit aufzuklären.

Tsunma: Den Dialog halte ich für sehr wichtig – auf allen Ebenen und mit der gesamten Mitwelt. Dafür setze ich mich unter anderem bei der DBU ein und in anderen Gemeinschaften, vor Ort und überregional. 

Leisse: Ich versuche, Menschen die Angst vor der Zukunft zu nehmen und sie durch meine Vorträge und Beratung auf die Zukunft vorzubereiten und ins Handeln zu bringen. Denn mit ein bisschen Vorbereitung kann man gleich damit anfangen, die Zukunft zu entwerfen und zu gestalten. Jeder muss da ran und seinen Teil beitragen.

 

Welche Fähigkeiten glauben Sie, werden in Zukunft benötigt?

Alizadeh: Intersektionales Verstehen und Denken. 

Tsunma: Ein kollektives Erwachen – eine tiefere Einsicht in unsere gegenseitige Abhängigkeit und Verbundenheit und aktives Mitgefühl. Der Buddhismus bietet dazu einen guten und vielseitigen Praxisweg.

Leisse: Empathie, Mut, Toleranz, die Fähigkeit zuzuhören.

 

Was tun Sie für sich selbst, um möglichst gesund und glücklich nach vorne schauen zu können?

Alizadeh:  Ich probiere, mich um meine mentale Gesundheit an erster Stelle zu kümmern. 

Tsunma: Ich übe mich im Ertragen der Ungewissheit und des Nichtwissens. Immer wieder neu schaue ich hin und versuche, nichts vorwegzunehmen. Das tue ich mit Achtsamkeit, Mitgefühl und hoffentlich Weisheit.

Leisse: Ich meditiere seit dreißig Jahren, bin zwanzig Jahre verheiratet und verliebt und habe fantastische Kinder. Mehr geht nicht. Ich bin zutiefst glücklich und dankbar.

 


Dieser Artikel erschien in der Ursache\Wirkung №. 119: „Zukunft gestalten"'

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Madeleine Darya Alizadeh/dariadaria, Unternehmerin, Autorin, Content Creator und Fair-Fashion-Expertin. Auf ihrem Instagram-Account „dariadaria“ inspiriert Madeleine ihre Community zu allen Themen, die mit sozialer Gerechtigkeit, vor allem im Modebereich, zu tun haben. 2017 gründete sie das nachhaltige Label „dariadéh“. Sie schrieb 2019 das Buch „Starkes weiches Herz“, ein Plädoyer für mehr Liebe und Mut.
Tsunma Jinpa, Nonne in der Drikung-Kagyu-Tradition des Tibetischen Buddhismus. Sie ist Ratsmitglied in der Deutschen Buddhistischen Union und Leiterin des Vereins „Gelebter Dialog im alten Kloster“ für Multireligiöse und Interkulturelle Dialogarbeit.
Oliver Leisse, Trendforscher und Gründer sowie Leiter des Instituts „SEE MORE Future Research & Development“ mit Sitz in Hamburg mit Mitarbeitern in fünfzig Metropolen weltweit. Er berät führende Unternehmen in Zukunftsfragen und Neuentwicklungen.

Bild Teaser & Header © Pixabay

Redaktion Ursache\Wirkung

Redaktion Ursache\Wirkung

Hier finden Sie Beiträge, die das Ergebniss einer gemeinsamen Arbeit sind. Die Redaktion von Ursache\Wirkung hat hier zusammengearbeitet und diese Texte gemeinsam realisiert. 
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